Was für ein Sch…ß: Großer Zeh gebrochen – wieder sechs Wochen Pause Laufpause

Hallensportfest, einer der Höhepunkte: Lehrer gegen Schüler – aber nach vier Minuten stürze ich mich in einen Pressschlag und humple vom Platz. Der große Zeh ist gebrochen und gespalten.  6 Wochen Laufpause, der Skiurlaub in zweieinhalb Wochen ist zumindest sehr fraglich.

Und das alles, nachdem ich gerade wieder so richtig angefangen hatte und Laufen und Radeln schon wieder erstaunlich gut ging. 🙁

Erst Ende März darf ich wieder loslegen, vermutlich zu spät für all die Vorhaben in den nächsten Monaten: Nix schneller Halbmarathon in Berlin, nix Rennsteiglauf Supermarathon – vielleicht klappt’s ja mit dem Thüringen Ultra …

Endlich wieder trainieren!

Nach zwei Monaten erneute Laufpause wurde es aber auch Zeit, doch jetzt ist es endlich soweit: Seit zwei Wochen darf ich wieder laufen und radfahren – wie schön!

Zwar sind Kondition, Kraft und Schnelligkeit noch weit entfernt von dem Stand, den ich vor einem Jahr zu dieser Zeit bereit hatte (da konnte ich aber den Winter auch durchtrainieren), doch ist der Spaß wieder da und die Motivation hat auch nicht gelitten.

Und das ist das Wichtigste, Spaß und Motivation sind das Fundament für alles. 🙂

Runner’s World Laufheld 2010

Wer läuft, tut nicht nur etwas Gutes für sich. Jeder Läufer ist zugleich ein Vorbild für einen gesunden, aktiven Lebensstil. Einige Läufer sind sogar herausragende Vorbilder. 2010 waren aus unserer Sicht diese fünf Sportler ganz besonders inspirierend und motivierend.

(Runner’s World, Heft 12/2010)

Cover (Runner's World 12/2010)Welch große Ehre!

Ich kann es kaum glauben: Die Redaktion der Runner’s World hat mich im aktuellen Heft Dezember 2010 neben Verena Sailer (Kategorie Elite), Corinna Harrer (Kategorie Nachwuchs), Marc Löhmann (Kategorie Trainer) und Sigrid Eichner (Kategorie Masters) zu einem ihrer fünf Laufhelden 2010 ernannt. Verliehen wurde ein Spezialpreis, der zum einen meine Ausdauerleistungen würdigt, die ich der Diabetestherapie abtrotze (denn das subkutan verabreichte und nur verzögert resorbierte Insulin ist das Hauptproblem beim Sport, mit dem es umzugehen gilt, nicht der Diabetes an sich), zum anderen aber auch das Engagement auszeichnet, mit dem ich andere motiviere, trotz Diabetes weiter Sport zu treiben, und ihnen ein wenig dabei helfe, dieses auch umzusetzen.

Runner’s World Laufheld 2010 weiterlesen

Ein tolle Feier: Der Swiss Alpine Marathon Davos wird 25!

Kann man 13 Tage nach der Challenge Roth », bei der ein Triathlon über die Ironman-Distanz zu bewältigen war, einen anspruchsvollen Berg-Ultramarathon über 78 Kilometern mit +/- 2260 Höhenmetern laufen?

  • Ja, man kann.

Kann man dabei auch noch Spaß haben, die Bergwelt genießen?

  • Ja, man kann.

Und kann man seine durchaus passable Zeit vom letzten Lauf (1998: 9:38:42, vgl. Swiss Alpine Marathon 2008 ») auch noch um mehr als eine Stunde (!) auf 8:37:40 verbessern?

  • Selbst das geht – auch wenn ich von einer solchen Verbesserung nur in wenigen, besonders kühnen Träumen geträumt habe.

Aber dieses Mal passte einfach alles zusammen:

Ein tolle Feier: Der Swiss Alpine Marathon Davos wird 25! weiterlesen

Challenge Roth 2010: Und wo war der Mann mit dem Hammer? (Bericht)

Das war er also, mein erster Triathlon über die insgesamt 226 km lange Ironman-Distanz, aufgeteilt in 3,86 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Er rauschte in 10:25’32 Stunden nur so vorbei und … tat gar nicht weh! Denn zu keiner Zeit musste ich kämpfen, stattdessen schien der Mann mit dem Hammer sich andere Opfer auszusuchen – ich jedenfalls blieb von Einbrüchen während des gesamten Wettkampfs verschont. Meine vielen Stunden Training (seit November habe ich insgesamt 324 Stunden für die Challenge Roth trainiert) haben sich voll und ganz ausgezahlt.

Challenge Roth 2010: Und wo war der Mann mit dem Hammer? (Bericht) weiterlesen